Dieses Jahr hat es wirklich in sich, auf allen Ebenen, nicht nur für mich privat, sondern auch kollektiv.
Ich lese schon seit Monaten kaum noch Zeitung, weil ich entweder total wütend oder unfassbar frustriert werde. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben ein Gefühl von „Ich will es gar nicht wissen, ich will nur meine Ruhe“.
Derzeit genieße ich eine kurze Auszeit in Griechenland an einem unglaublich wundervollen Ort, an dem absolute Stille herrscht. So etwas ist in unserer lauten Welt so eine Seltenheit geworden und ich genieße es sehr.
Während ich hier sitze und der Stille lausche, mache ich mir Gedanken über mein nächstes Buch. Ich habe vor, im Spätherbst zu beginnen zu schreiben und habe dabei sehr viele Ideen.
Ich möchte sie Ihnen anbieten, um ein Stück weit zu hören, was Sie als Leser brauchen, was Sie sich von mir wünschen, nachdem Sie hoffentlich mein erstes Buch „Verkappte Narzissten, wie wir sie enttarnen und ihnen die Macht nehmen“ gelesen haben. Falls nicht, hier könnt Sie es bestellen (Klick).
Die Rückmeldungen, die ich dazu habe, sind sehr positiv und für viele ist mein Buch ein „Must read“ geworden. Das macht mir sehr große Freude Ich danke Ihnen von Herzen für Ihr Interesse!
Meine Leser sowie die Menschen, die mir auf Instagram folgen und auch die Newsletterabonnenten sind überwiegend weiblich. In meiner Praxis habe ich jedoch mindestens 50 % Männer, sowohl in der Einzelberatung als auch durch die Paartherapie. Daher ist mein Wunsch natürlich ein Buch für alle zu schreiben. Allerdings ist mir auch bewusst, dass Männer anders kommunizieren als Frauen und dass Männer vor allem auch eine andere Art haben, Probleme oder Themen anzugehen. Sie möchten konkrete Lösungen. Sie möchten etwas tun. Sie möchten handeln und weniger Dinge „zerreden“, „zerdenken“ oder zu tief fühlen.
Kürzlich schrieb mir ein Mann, dass wenn Männer wirklich ihre Gefühle den Frauen offenbaren, diese oft damit gar nicht umgehen können, zum Beispiel mit der tatsächlichen Verletzlichkeit und Fragilität der Männer. Damit, dass sie manchmal gar nicht stark sind, gar nicht beschützend und selbst voller Ängste und Fragen. Das beschäftigt mich natürlich…
Ich habe drei Themenfelder, die mich gerade besonders interessieren und über die ich schreiben würde.
Das erste ist die Rolle von uns Frauen im Spagat zwischen der bösen Königin und dem unterwürfigen Aschenputtel. Wozu brauchen wir heute noch das eine oder das andere und wie können und wollen wir wirklich sein?
Das zweite ist natürlich weiterhin das Thema Narzissmus und die Überlegung, entweder über einen besonderen Aspekt des Narzissmus zu schreiben oder einen recht simplen und konkreten Ratgeber á la: wie werde ich eine Narzissten los, schnell?
Allerdings würde das wieder ein ziemlich deutliches „Labeling“ mit sich bringen und wie Sie wissen, tue ich mich damit ja recht schwer.
Würde Sie so etwas interessieren? Oder ein Buch aus der Sicht des Narzissten, zum Beispiel: wieso versteht niemand, warum ich so sein muss?
Ein drittes Themengebiet ist die Paarbeziehung. Ich bin leidenschaftlich gerne Paarttherapeutin und erlebe in meiner Praxis viele interessante Paardynamiken. Hier würde sich natürlich anbieten, über narzisstische Muster in der Paartherapie zu schreiben oder über das, was eine Beziehung braucht, um gesund zu sein und zu gelingen. Wo lernen wir denn gesunde Beziehung? Wenn wir Glück haben durch ein gutes Vorbild der Eltern. Wenn wir das nicht hatten, haben wir Pech gehabt und versuchen es über Trial and Error. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir in ungesunden Beziehungen landen, ist dabei extrem hoch.
Ich würde mich sehr freuen von Ihnen zu hören, welches Buch Sie sich wünschen, das es noch nicht gibt?
Schreiben Sie mir dazu gerne eine Mail an info@brittapapay.com.
